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Wissenschaft, Theorie und Medien
 

Wissenschaft, Theorie und Medien

In diesem Fachbereich werden viele theoretische Wissensgrundlagen für die Studierenden angeboten.
Ziel ist es sicherlich, die Tradition zu kennen und ihre Gesetzmäßigkeiten zu beherrschen, jedoch nicht um ihrer selbst willen. Es geht vielmehr darum, die Herkunft genau zu kennen um gezielt Innovationen herbei zu führen (oder zu erkennen). Dies gilt gleichermaßen für die Bereiche Musiktheorie, Geschichte, Musikproduktion und das Hören selbst.
Bei aller Theorie steht in diesen Fachbereich stets im Vordergrund, dass die zu vermittelnden Inhalte für das Leben eines ausübenden (improvisierenden) Musikers von praktischer Bedeutung sein sollen.



Lehrpersonal:


Björn Sickert
Prof. Julia Hülsmann
Prof. Wolfgang Köhler
Stefan Bienwald
Wolf Kampmann
Stefan Lienenkämper
Gert Müller
Peter Tenner


Fachbereichsleiter


Björn Sickert
sickert@jib-berlin.de


zu den Lehrenden des Fachbereiches



Kurse



Hörtraining I und II


Ziel des Moduls ist die Entwicklung einer musikalischen Klangwahrnehmung und Klangvorstellung auf professionellem Niveau.
Die Studierenden lernen Klangphänomene auch ohne Hilfe des eigenen Instrumentes zu erkennen. Ein weiterer Schwerpunkt ist das aktive Erzeugen von Klangphänomenen mit der eigenen Stimme.


Hörtraining III


Hier liegt der Fokus auf der praktischen Anwendung der in Hörtraining I und II erarbeiteten Inhalte.
Dieser sehr praxisbezogene Kurs fördert die sofortige Umsetzung und das spontane Anwenden des bisher in den Fächern Theorie und Hörtraining erworbenen Wissens. Harmonische Folgen und formale Abläufe müssen erkannt und auf dem Hauptinstrument nachvollziehbar gestaltet werden. Übergeordnetes Ziel ist die Fähigkeit zur spontanen Performance einer unbekannten Komposition innerhalb kürzester Zeit.


Jazztheorie I und II


Ziel der Module ist es, den Studierenden die Grundlagen der Jazztheorie zu vermitteln. Harmonische Phänomene werden anhand von Stücken erklärt, die im weiteren Verlauf der Kurse ein durchaus hohes Maß an Komplexität annehmen. Weitere Themenbereiche sind: die harmonischen Grundlagen für Improvisation, die tradierte Klangsprache des Jazz, Form, die harmonischen und kompositorische Innovationen des Jazz.


Arrangement/Komposition


Das Modul Arrangement/Komposition baut auf Jazztheorie I und II auf. Ein Ziel des Kurses ist es, den Studierenden zu helfen, in Kompositionen eine eigene Klangsprache zu finden. Außerdem werden sie in die Lage versetzt, die eigenen oder fremden Kompositionen für verschiedene Besetzungen zu arrangieren.


„Klassische“ Musiktheorie und europäische Musikgeschichte


Dies ist ein speziell für das JIB entwickeltes Unterrichtsmodell.
Es wird neben der Vermittlung der Kernbereiche der „klassischen“ Musiktheorie (Analyse und Stilkopie) auch ein grober Überblick über die europäische Musikgeschichte gegeben. Die Kombination dieser sonst getrennt unterrichteten Fächer ermöglicht es, Bezüge zwischen beiden Bereichen herzustellen und zu entdecken.


Musikproduktion (Computer + Studio)


Im Fach Musikproduktion werden künstlerische Aspekte der Musikproduktion und ihre technische Umsetzung im Studio und am Computer bis zum fertigen Tonträger erworben. Teilbereiche des Moduls sind:
• Grundlagen der Akustik, Elektroakustik und Digitalisierung
• Situation im Aufnahmestudio (Zielsetzung und Planung der Aufnahme, Aufstellung der Musiker, Mikrofonierung)
• Situation in der Tonregie (Funktionsweise des Mischpultes, Funktion und Vernetzung der Geräte)
• Anwendungsmöglichkeiten des Computers in der Musikproduktion auf verschiedenen Betriebssystemen
• künstlerische und technische Aspekte des Mischens einer Aufnahme (Einbindung von Plugins, Mastering)
• Songproduktion durch Sampling und Sequencing, Komposition und Notation an Computer


Tonsatz am Computer


Die Portierung der Musiktradition in das Medium unseres Zeitalters: es ergeben sich völlig neue Möglichkeiten, im Gegenzug birgt die Arbeit mit Computern und Software auch neue Schwierigkeiten. Durch das systematische Erlernen einer Notationssoftware werden druckreife und verlagsfähige Partituren erstellt.


Jazz Geschichte


Das zweisemestrige Modul Jazz Geschichte behandelt die Entwicklung des Jazz von seinen Anfängen bis zur Mitte der sechziger Jahre. Mit Hilfe von vergleichendem Hören werden die verschiedenen Stile, Persönlichkeiten und ihre Einflüsse in den sozialen Kontext der jeweiligen Zeit gebracht. Der Kurs hat einen multimedialen Charakter der den Studierenden auf anschauliche Weise die früheren Generationen der Meister des Jazz nahe bringt.
Jeder Studierende muss in jedem Semester ein Referat über eine wichtige Persönlichkeit, Stilistik oder Bewegung halten. Diese Präsentation soll ca. 20 Minuten lang sein und ebenso Audiobeispiele beinhalten. Eine schriftliche Ausfertigung des Referates muss nach der Stunde dem Lehrer ausgehändigt werden.


Spezialkurse

(freiwillige Teilnahme)

Je nach Deputatslage der Dozenten werden auch Spezialkurse zu bestimmten Themen angeboten, die im Pflichtunterrichtsangebot aus zeitlichen Gründen wenig Raum haben. Mögliche Themen sind hier z.B. ausführliche Kontrapunktübungen/Analysen, die
genaue Betrachtung herausragender Einzelkompositionen, Werkanalysen von Jazzkomponisten und zeitgenössischen Komponisten, etc.


Schriftliche Aufnahmeprüfung in den Fächern Theorie und Hörtraining


Ein erfolgreiches Absolvieren des Testes ist für die Aufnahme am JIB erforderlich.

• Intervalle hören (auch größer als Oktave), benennen und im Notensystem notieren (eine Note ist vorgegeben).
• Dreiklänge hören (Dur, Moll, vermindert, übermäßig, sus 4), benennen und im Notensystem notieren (eine Note ist vorgegeben).
• Skalen hören (Kirchentonarten/Modi, Skalen aus Melodisch- bzw. Harmonisch-Moll), weitere jazztypische Skalen (z. B. Halbton-Ganzton, Ganzton-Halbton, Ganzton), Benennen der Skalen und Notation im Notensystem (eine Note ist vorgegeben)
• Septakkorde hören: Major 7, Dom 7, Moll 7, Moll 7 (b5), Dim 7, Dom 7 (b5), Dom 7 (#5), Major 7 (#11), Major 7 (#5), Moll Major 7, Dim Major 7, Dom 7 (sus 4). Benennen und Notation der Akkorde im Notensystem (eine Note ist vorgegeben).
• Melodiediktat: ein Hörbeispiel von CD im Notensystem notieren (erste Note ist vorgegeben).
• Rhythmusdiktat: ein Hörbeispiel von CD im Notensystem notieren (erster rhythmischer Wert ist vorgegeben).
• Akkordfolgen: nach vorgegebener Kadenz sollen Akkordsymbole ergänzt werden.
• Instrumentation: Hörbeispiele von CD, die beteiligten Instrumente sollen benannt werden.
• Oktavlagen von notierten Einzeltönen bestimmen.
• Tonartvorzeichen im Notensystem eintragen.









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